Sechs einfache Möglichkeiten, Kontosperrungen bei Amazon zu vermeiden

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Amazon verdankt seinen Erfolg der völligen Fokussierung auf höchste Kundenzufriedenheit. Auch deshalb müssen auch alle Verkäufer auf Amazon besonders hohe Standards erfüllen. Leider nehmen auch heute noch zu viele Händler diesen Aspekt nicht ernst genug. Besonders unerfahrene Händler unterschätzen, wie schnell ein Abweichen von den hohen Amazon-Standards zu massiven Konsequenzen führen kann – bis hin zur Kontosperrung. Was ist also absolut zu vermeiden? Und was sollte kein Verkäufer riskieren?

1. Keine Daten, die nicht mit den nationalen Regeln übereinstimmen!

Amazon überprüft jeden Kunden genau, der ein Konto auf der größten E-Commerce-Plattform der Welt eröffnet. Aus diesem Grund ist die Konvergenz der Daten eines eingetragenen Unternehmens mit den Daten im Nationalen Gerichtsregister und im MIAS-System äußerst wichtig. Im Falle von Ungenauigkeiten (z. B. bei der Überprüfung von Kaufrechnungen oder der zufälligen Kontoverifizierung) kann Amazon alle Länder-Konten blockieren, auf denen das Unternehmen verkauft. Darüber hinaus muss jedes Unternehmen, das ein Konto bei Amazon eröffnet, sicher sein, dass noch niemand in der Unternehmensgeschichte ein Konto mit genau diesen Daten eingerichtet hat. Sollte das bereits erfolglos versucht worden sein, wird Amazon den neu erstellten Account sofort sperren, auch wenn in der Zwischenzeit viele Jahre vergangen sind. Eine Sperrung ist auch nach Jahren noch sehr schwer zu aufzuheben.

2. Nicht manipulieren!

Jeder Versuch, Bewertungen von Produkten oder Verkäufern zu manipulieren, ist absolut und ohne jede Diskussion tabu! Die Regeln sind ganz klar: Zahlungen oder Geschenke für positives Feedback sind verboten, das betrifft auch alle Spielarten wie Aktionscodes, Rabatte, kostenlose Muster, etc. Wenn Sie um eine Bewertung bitten, muss die Anfrage unbedingt neutral sein. Das bedeutet, dass Sie das Risiko eingehen müssen, auch negative Bewertungen zu erhalten.

3. Nehmen Sie keine Amazon-Kunden mit!

Die Umleitung von Plattformnutzern auf andere Websites ist eine sehr, sehr schlechte Idee. Die Vorschriften von Amazon untersagen ganz klar jegliche Werbung, Veröffentlichung von Angeboten oder Handlungsaufforderungen, die Amazon-Besucher dazu ermutigen, die Plattform zu verlassen und anderswo einzukaufen. Es ist auch riskant, Broschüren und andere Marketingmaterialien zu Paketen hinzuzufügen, die für andere Websites oder Marktplätze werben.

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4. Vorsicht bei “A-to-Z” -Garantie

Jeder Kunde, der Produkte bei Amazon kauft, kann die “A-to-Z” -Garantie buchen, die ihm das Recht auf eine vollständige Rückerstattung des Preises der gekauften Waren sichert. Die Garantie erstreckt sich sowohl auf die rechtzeitige Lieferung als auch auf den Zustand der gekauften Produkte. Ist einer dieser Faktoren unbefriedigend, kann der Kunde das Problem melden, und das Amazon-Team entscheidet, ob der gemeldete Vorgang für eine Rückerstattung ausreicht. Wenn der Kunde die “A-to-Z” -Garantie in Anspruch nimmt, verschlechtern sich automatisch die Kontostatistiken des jeweiligen Verkäufers. Überschreitet die Anzahl der problematischen Bestellungen ein Prozent aller Verkäufe, kann Amazon das Konto des Verkäufers sperren.

5. Keine universelle Strategie für alle Märkten!

Wenn Sie auf ausländischen Märkten verkaufen, sollten Sie sich immer mit den Besonderheiten des jeweiligen Lands vertraut machen. Auf dem französischen Markt sollten Verkäufer beispielsweise eine schriftliche Zustimmung des Original-Herstellers für den Handel auf Amazon vorliegen haben. Dies gilt insbesondere für Luxusgüter. Fehlt ein solche Bestätigung, liegt eine Verletzung des geistigen Eigentums vor, und das Verkaufskonto kann gesperrt werden, bis die Angelegenheit geklärt ist.
Ein anderes Beispiel ist der Markt für Nahrungsergänzungsmittel: Die Richtlinien für die Zusammensetzung solcher Produkte sind von Land zu Land unterschiedlich. Verkaufen Sie nur ein Produkt mit einer in dem jeweiligen Land verbotenen Zutat auf Amazon, blockiert das den kompletten Handel auf diesem Markt.

6. Verkaufsrang nicht beeinflussen!

Amazon ist die kundenfreundlichste Plattform und sorgt für absolute Transparenz im Ranking. Manipulationsversuche sind daher ein NO-GO. Sie sollten weder falsche Bestellungen erstellen noch Kunden für die Kosten des Kaufs Ihrer Produkte in irgendeiner Weise finanziell belohnen. Schon sehr wenige solcher Praktiken genügen für eine Kontosperrung.

Das strikte Einhalten aller Bestimmungen und Vorschriften ist die Basis, um auf dem größten Marktplatz der Geschichte handeln zu können! Doch es lohnt sich, nach den Regeln zu spielen. Sollten Sie immer noch Angst haben, die größte Vertriebsplattform der Welt für sich zu nutzen, vertrauen Sie unserer Erfahrung und starten Sie mit uns einen effektiven und sicheren Verkauf.

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